Scabiosa - Signet

Arten und Orte, wahrnehmen.

Die Wanderausstellung ist im Austausch und in Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen Inken Hemsen und Katrin Röder sowie der Cellistin Christina Meißner entstanden. Inspiriert von Pflanzenarten und deren Lebensräumen haben sich die Künstlerinnen auf ihre ganz eigene Weise mit den Arten, Orten und Themen des Projektes auseinandergesetzt. Die Ausstellung informiert zum Projekt und zeigt die entstandenen künstlerischen Arbeiten von Mai 2023 bis März 2026 an interessanten Orten in unserem Projektgebiet.

 

Gut Ziegenberg in Ballenstedt

Zeitraum
9. September bis 3. November 2024
Eröffnung am 8. September 2024 um 13:00 Uhr

Ort
Gut Ziegenberg
Burgstraße 15
06493 Ballenstedt
 

Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 9:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt frei

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Inken Hemsen

Die Künstlerin befasst sich mit der Wahrnehmung von Landschaften in ihrer Lebendigkeit. Sie reflektiert die Einzigartigkeit von Momenten und die Besonderheit von Orten. Sie zeichnet dabei empfindsame Bilder, die unsere Sinne schärfen und uns hinterfragen lassen. Ihre Orte lässt Inken Hemsen in subjektiven kartographischen Zeichnungen, Fotogrammen und Drahtobjekten entstehen, Geräusche und Stille, Luftströmungen, verwurzelte und vorbeiziehende Lebewesen werden sichtbar. Ihre Arbeiten führen in die Landschaft, die uns umgibt und für die wir verantwortlich sind. Sie laden uns ein die einzelnen Elemente und das Ganze zu sehen sowie Bewegungen und Prozesse zu beobachten.

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Christina Meißner

Ein besonderes Interesse der Cellistin ist es, mit anderen Disziplinen, Lebewesen, Objekten oder Räumen in Kommunikation zu treten und dabei neue musikalische Ausdrucksweisen und Wege zu entdecken. So lässt uns Christina Meißner eintauchen in die Klangwelt eines Mückenschwarms oder zeigt uns, dass Stille hörbar sein kann. Sie widmet sich mittelalterlichen Gesängen genauso wie auch zeitgenössischen Kompositionen. Mit großer Experimentierfreude und viel Sensibilität greift sie Themen auf, kombiniert und integriert. Dabei entstehen Klangbilder, in denen sich das Kantige neben dem Schmeichelnden, das Luftige wie das Raue, das Vergangene und das Gegenwärtige findet.

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Katrin Röder

Ihre handgeschöpften Papiere verarbeitet die Künstlerin in Collagen, die sie mit Fundstücken aller Art kombiniert. Unterschiedlichste Materialien – Pflanzenteile, Fasern aber auch Stoffe, Papiere fügt sie auf neue überraschende Weise zusammen. Fantasievoll und mit einem ausgeprägten Sinn für Farben und Formen erschafft sie eigene Welten. Die Bilder erinnern an Ikonen oder Teppiche, die auch Anmutungen von Landschaften und Architektur hervorrufen. In den neu zusammengesetzten Landschaften der Künstlerin hat jedes Element eine Form, eine Funktion und seinen Platz. Die Dinge sind vernetzt und verwoben. Zusammen bilden sie Vielfalt, die uns einlädt ihre einzelnen Elemente zu entdecken.

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Bisherige Ausstellungsorte

Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau

Im Foyer des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau haben wir vom 12. Mai bis 22. Juni 2023 erstmals unsere Wanderausstellung präsentiert. Feierlich eröffnet wurde die Ausstellung am 11. Mai 2023 von Vertreter*innen der Hochschule Anhalt und des Umweltbundesamtes. In Kooperation mit dem Umweltbundesamt ist auch ein Schaubeet mit unseren Projektarten vor dem Hauptgebäude entstanden.

Haus der Flüsse in Havelberg

Im Haus der Flüsse, dem Natura 2000-Informationszentrum des Biosphärenreservats Mittelelbe, wurde die Wanderausstellung vom 15. Juli bis 27. August 2023 gezeigt. Mit einer Führung haben wir diese am 14. Juli 2023 gemeinsam mit Vertreter*innen des Hauses eröffnet. In Kooperation mit dem Natura 2000-Informationszentrum ist zudem eine Schaufläche in der Außenanlage vor dem Haus der Flüsse entstanden.

 

Schloss Kannawurf in Kindelbrück

Vom 29. April bis 23. Juni 2024 zeigten wir unsere Wanderausstellung im Schloss Kannawurf in Kindelbrück. Gemeinsam mit Vertreter*innen des Künstlerhaus Thüringen e.V. wurde die Ausstellung am 28. April 2024 eröffnet. Zum denkmalgeschützten Schloss gehört ein Renaissancegarten, in dem ein Schaubeet mit der Grauen Skabiose (Scabiosa canescens) angelegt wurde.